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Signaltransduktion und Stammzellbiologie

Zell- und gentherapeutische Ansätze erfordern neben der Gewinnung und Aufreinigung der Transplantate und ihrer Manipulation mit gentechnischen Methoden ein gutes Verständnis der molekularen Regulation und pharmakologischen Beeinflussung von Vorgängen der Stammzellselbsterneuerung, Differenzierung und maligner Transformation von hämatopoetischen Vorläuferzellen. Frankfurter Wissenschaftler weisen diesbezüglich eine hervorragende Erfolgsbilanz auf. Insbesondere die Rolle von Kinase-abhängiger Signaltransduktion in der Entstehung von Leukämien und die Rolle von Kinase-Inhibitoren in Kombination mit Verfahren der allogenen Zelltherapie waren Gegenstand umfangreicher Arbeiten. Neue Untersuchungen belegen, dass Kinase-Inhibitoren nicht nur auf Leukämiezellen einwirken, sondern das Immunsystem modulieren, wobei sie unterschiedliche Effekte auf die verschiedenen Typen von Immuneffektorzellen ausüben.

Die klinische Bedeutung solcher Wirkungen von antileukämisch eingesetzten molekular zielgerichteten Substanzen auf das Immunsystem nach allogener Transplantation bedürfen allerdings der systematischen Untersuchung im klinischen Transplantations-Setting.

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