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Die Neuentwicklung eines therapeutischen Verfahrens erfordert die Interaktion von verschiedenen Disziplinen und ist infrastrukturell auf ein vielfältiges Spektrum an Facilities angewiesen. Inhaltlich bedeutet dies die enge Interaktion von grundlagenwissenschaftlichen Gruppen mit Kliniken sowie eines kontinuierlichen Austauschs mit regulatorischen Behörden bereits sehr früh in der Entwicklung der therapeutischen Verfahren. Kooperationen zwischen dem LOEWE Zentrum "Zell- und Gentherapie" und Unternehmen sind essentiell, um neue therapeutische Verfahren tatsächlich zu implementieren. Bereits aktuell ist das KMU t2Cure GmbH (Frankfurt) an der Weiterentwicklung der Zelltherapie zur Behandlung von Herzerkrankungen beteiligt. Die Firma Miltenyi wird bei der Entwicklung von zelltherapeutischen Verfahren zur Behandlung maligner Erkrankungen und zur Induktion von Immuntoleranz kollaborieren. Die Gentherapiestudien werden mit EUFETS AG (Idar- Oberstein) durchgeführt. Gemeinsame klinische Entwicklungen mit dem in Frankfurt ansässigen Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis bezüglich neuer kleiner Moleküle zur Optimierung der Zelltherapie sind ebenfalls bereits weit vorgeschritten.

Die Firma Miragen (Boulder, USA) ist spezialisiert in der Entwicklung von microRNA Inhibitoren und Mimetics zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen und wird neue modifizierte microRNAInhibitoren zur Verfügung stellen und gemeinsam an der präklinischen Entwicklung von Antagomiren zur Behandlung ischämischer Erkrankungen arbeiten. Diese Initiativen sollen intensiviert werden mit dem Ziel, weitere Unternehmen aus Hessen (aber auch international) einzubinden. Die Entwicklung von neuen Verfahren/Therapien soll dabei insbesondere als Basis zur Neugründung von neuen KMU in Hessen dienen.

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